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Thüringer Zentrum für Maschinenbau

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Maschinenbau in Thüringen

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Der Maschinenbau ist eine Schlüsselindustrie der Thüringer Wirtschaft mit mehr als 700 Unternehmen, rund 27.000 Beschäftigten und einer Exportquote von über 40 %. Die Produktionsschwerpunkte liegen auf Zukunftstechnologien wie der Lasertechnologie, Robotik und der modernen Automatisierung. Aber auch traditionsreiche Anwendungsfelder wie Fein- und Mikromechanik, Präzisionsbearbeitung sowie Werkzeug- und Sondermaschinebau sind vertreten. Unter den Unternehmen finden sich viele Markt- und Technologieführer. Eine Besonderheit am Standort Thüringen ist darüber hinaus die ausgeprägte Hochschul- und Forschungslandschaft mit dem bundesweit höchsten Absolventenanteil von über 13.500 Studierenden in ingenieurtechnischen Studiengängen
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Dem gegenüber steht eine vergleichsweise stark ausgeprägte Kleinteiligkeit der Thüringer Maschinenbaubranche. Über 95 % sind mittelständische oder kleine Unternehmen (KMU). Meistens fehlt diesen Unternehmen entsprechendes Risikokapital, sodass KMU einen wesentlich kleineren Anteil vom Umsatz in die Entwicklung investieren. Ebenso können wirtschaftliche Transformationsprozesse wie die Digitalisierung im eigenen Unternehmen aufgrund einer zu geringen Eigenkapitaldecke nicht schnell genug aus eigener Kraft umgesetzt werden. Darüber hinaus steigt der Fachkräftemangel durch Überalterung der Gesellschaft und der Konkurrenzdruck aus dem Ausland nimmt stetig zu. Ob die Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben, hängt im Wesentlichen davon ab, wie sie auf die Anforderungen der im Wandel begriffenen Märkte reagieren können.
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Das Thüringer Zentrum für Maschinenbau

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Das Thüringer Zentrum für Maschinenbau (ThZM) ist ein Innovationszentrum, das mit Mitteln aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung gefördert wird. Die Aufgabe des Zentrums ist es, Know-How und Infrastruktur der fünf beteiligten Forschungseinrichtungen zu bündeln und mithilfe von modernen Maschinenbautechnologien über Produkt- und Prozessinnovationen die heimische Wirtschaft zu stärken. Im Zeitraum der ersten Förderphase zwischen 2013 und 2017 wurden insgesamt 570 Projekte mit einem Volumen von über 33 Mio. € auf regionaler und nationaler Ebene mit Unternehmen verwirklicht. Über 80 % davon waren direkte Beauftragungen aus der Wirtschaft. Die übrigen 20 % teilen sich in vom Bund und Land geförderte Kooperationen auf. Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen die Partner des ThZM und ihre Kompetenzen vor.
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Die Partner des ThZM

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 An der TU Ilmenau arbeiten die Fachgebiete mit den Schwerpunkten Fertigungstechnik, Bildverarbeitung und Robotik im ThZM zusammen. Dabei werden insbesondere Schweißverfahren und die Bearbeitung mittels Laserstrahlung im Hinblick auf neue Werkstoffe und Anlagenkonzepte weiterentwickelt und Bildverarbeitung in Echtzeit für die Qualitätssicherung während der Fertigung eingesetzt. Künstliche Intelligenz lernt hier selbstständig Objekte zu erkennen und mobile Roboter zu navigieren, die mit Menschen in Interaktion treten.
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Die EAH Jena bringt ihre Expertisen auf den Gebieten Optik, 3D-Druck und Laserstrahlbearbeitung im ThZM ein. Die Kombination aus schier unerschöpflicher Gestaltungsfreiheit im 3D-Druck, der Präzision des Laserstrahls und optischen Elementen höchster Güte ermöglicht neue Lösungsansätze und Innovationen in der modernen Fertigung.
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Das Günther-Köhler-Institut für Fügetechnik und Werkstoffprüfung GmbH ist eine selbstständige, wirtschaftsnahe Forschungseinrichtung mit dem Fokus auf laser- und ofenbasierten Fügeverfahren, 3D-Druck sowie Werkstoffprüfung und -qualifikation. Von der Charakterisierung des eingesetzten Werkstoffs über die Konstruktion und Fertigung des Bauteils bis zur zerstörungsfreien Prüfung kann das ifw Jena den kompletten Prozess auslegen und optimieren.
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An der Hochschule in Schmalkalden wirkt das produktorientierte Labor für Angewandte Kunststofftechnik mit dem Ziel der Entwicklung robuster Prozesse und Anlagen für den Spritzguss im ThZM mit. Hier werden Spritzgießwerkzeuge gebaut und validiert, Produkte für die Medizintechnik entwickelt und geprüft sowie Kunststoffe untersucht und auf Biokompatibilität getestet.
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Die GFE Schmalkalden ist eine gemeinnützige Forschungseinrichtung und Entwicklungspartner rund um das Werkzeug. Neben der Entwicklung von Präzisionswerkzeugen und Prüfverfahren für Werkzeuge und Bauteile werden hier Zerspanungsverfahren optimiert und für die Bearbeitung neuer Werkstoffe qualifiziert.
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Kooperation mit der Thüringer Industrie

Durch die Ergänzung der Einzelkompetenzen der fünf Forschungseinrichtungen können Unternehmen des produzierenden Gewerbes entlang der gesamten Fertigungskette und in der ganzen Breite moderner Maschinenbautechnologien in der Entwicklung und Umsetzung von Innovationen durch das ThZM Unterstützung finden. Um auch in Zukunft den Maschinenbau als starke Branche in Thüringen zu erhalten, sind die Optimierung von Prozessen zur Kostensenkung und die Entwicklung von innovativen Produkten zur Erschließung neuer und zum Schutz bestehender Märkte eine notwendige Antwort auf die wachsenden Herausforderungen.
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Die Koordinierungsstelle des ThZM ist Ihr Ansprechpartner für Ihre Fragestellungen im Hinblick auf technologische Entwicklungen und Innovationen. Wir sind bei Ihnen vor Ort präsent und ermitteln gemeinsam mit Ihnen, wie Sie durch die Forschungseinrichtungen konkret unterstützt werden können. Darüber hinaus können Sie sich auch mit weiteren Unternehmen der Branche und anderen Wirtschaftsbereichen austauschen und vernetzen. Dazu arbeitet das ThZM eng mit weiteren Netzwerk- und Clusterinitiativen zusammen. Das ThZM ist auch ein Sprachrohr nach außen und möchte die Positionen der Unternehmen des Maschinenbaus gegenüber Politik und Gesellschaft stärken. Als Kooperationspartner des ThZM sind Sie letztendlich im Austausch mit der Innovationskraft und Expertise aller Partner.
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Zusammenfassung

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Impressum

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